Update: Dieser Beitrag bezieht sich teilweise noch auf den alten Romantitel. Das grundsätzliche Vorgehen und das Design beiben jedoch erhalten.
Ein Buch schreiben ist das eine. Ihm ein Gesicht geben, etwas ganz anderes.
Ich hätte das Cover abgeben können, an Profis. Lange habe ich darüber nachgedacht. Aber ich mag Herausforderungen, und bis zum Lektorat blieb Zeit. Zeit, die ich nutzen wollte. Also habe ich es selbst versucht.
Der Anspruch war klar: die Neue Sachlichkeit ins Heute holen. Nicht als Zitat, sondern als Haltung.
Ideen gab es viele. Die meisten blieben im Kopf, ein paar schafften es bis zur Skizze.





Übrig blieb das, was nicht mehr wegzunehmen war.
Vorne: Hamburg in Schwarz und Weiß. Harte Kontraste, ein Hauch Retro-Noir. Darüber eine strenge, geometrische Typografie, die dem Bild Halt gibt. Einen Halt, den die Figuren im Roman nicht immer haben. Sie verlieren den Boden unter den Füßen. Das Cover nicht.
Der Rücken: schwarz, schnörkellos, nur das Signet. Die Linie läuft weiter.
Hinten dann der Bruch. Der Klappentext als Social-Media-Post. Vorne das Gestern, hinten das Jetzt. Dazwischen die Geschichte.
Perfekt ist das Cover vielleicht nicht. Aber es ist echt. Und das passt zu Torsten Brand.
